Am 12. Mai feierten die Searcher's "A.." ihren 1. Geburtstag...
...in Pörnbach bei Ingolstadt. Eingeladen von Edgar Wagner, organisiert von Robert Kaserer, verbrachten wir ein traumhaftes Wochenende bei perfektem Wetter in einem wunderschönen Revier. Barry, der die Welpen bereits kannte, als sie laufen lernten, machte uns das Training zum Geschenk. Mir blieb nur noch, die Einladungen auszusprechen - und es sind alle gekommen!!!

Vielen Dank Euch allen für dieses Wochenende !!!!!
Am Samstag morgen starteten wir auf einer Wiese mit kniehohem Bewuchs: Walk Up, Barry wollte unsere Hunde sehen, waren sie steady, konnten sie markieren, wie laufen sie bei Fuß, ... interessant für mich, wo ich mich doch mit sieben Wochen noch nicht für einen Hund entscheiden konnte, es gab jetzt Unterschiede im Temperament, in der Arbeitsweise und natürlich beim Stand der Ausbildung. Ach ja, als Gast war Swamp Collie Joy dabei und sorgte für Stimmung. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass wir alle unterschiedliche Baustellen hatten, an den Hunden konnte es also nicht liegen.

Nach dem von Edgar in den Wald bestellten Mittag fuhren wir ans Wasser: Leichtes Fließgewässer, die beschossenen Markierung landeten am gegenüberliegendem Ufer im hohen Gras:

Später, an einer anderen Stelle wurden die Hunde nach einer Markierung nochmal auf die gleiche Position geschickt. Ausstieg und Fallstellen waren schon ein bißchen was für Kletterkünstler.
Sonntag
Treffen am Waldrand, wieder starteten wir mit dem Walk Up, diesmal war der
Bewuchs noch höher und die Diesteln stachen problemlos durch jede Jeans -
aber - wir erkannten Fortschritte im Vergleich zum Vortag. Einige Male tauschte
Barry Dummies gegen Bälle, die Aufmerksamkeit war trotz des 2. Tages höher
und
auch die Wendungen bei hinter die Linie fallenden "Stücken" klappten schneller.
Zur Einführung in das Einweisen gab es von Robert mit Griffin ein Beispiel,
wie es denn so in ein bis zwei Jahren aussehen soll: Blind und Markierung
in 150 - 200 m Entfernung mit maximal zwei Befehlen. Also nicht nur einfach
die Dummies nach Hause bringen, sondern "leicht" muss es aussehen, dann war's
gut! Kriegen wir hin, Robert, kein Problem!!!
Also, einweisen: immer am Zaun lang, mal die Entfernung erhöhen, aber
auch
über die alte Fallstelle schicken und dann auch über Kopf.
Barry arbeitete schwer an unserer Körpersprache und machte uns klar,
was für den Hund in 100 m Entfernung noch zu erkennen ist und was nicht
und letzteres
überwog teilweise deutlich!

In der Pause erwartete Edgar uns mit einer Schaufährte. Schweißarbeit ist bei Retrievern ja meist "nur" Prüfungsfach, nicht so bei Edgar und das sah man deutlich an der Arbeitsweise des Teams. Es ist interessant, wenn man seinen Hund tatsächlich lesen kann - und spannend (ich fand's vorher immer ein bißchen langweilig). "Bei den üblichen Retrieverfächern kommt der Hund in der Regel sehr schnell zum Erfolg, das ist bei der Schweißarbeit anders" - Wir werden dieses Thema im nächsten Jahr vertiefen.

Passend dazu schlossen wir das Wochenende mit einer Markierung ...

Ganz absichtlich habe ich mich auf die Beschreibung der Ablaufs beschränkt
und mir jeglichen Kommentar zu den einzelnen Hunden gespart. Es wurden an
diesem Wochenende viele verschiedene Aufgaben gestellt, die letztendlich
von allen immer gelöst wurden, mal mit Barrys Hilfe, mal ohne. Jeder
einzelne konnte erkennen, woran er zukünftig besonders arbeiten muss...wir
treffen uns wieder :-)))
Vielen, vielen Dank an Euch, dass Ihr alle dabei gewesen seid!!!
Vielen Dank an Robert, der uns den größten Teil der Organisation
abgenommen hat, an Edgar, für Gelände und Catering und für
die eindrucksvolle Demonstration, wie Schweißarbeit mit einem Retriever
aussehen kann....and....last but not least to Barry, for coming over, for
his birthday present to the pups and for this two perfect training days.
Thanks a million!!!

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